Das CDP-Versprechen und seine Grenzen
Customer Data Platforms halten ihr Versprechen: Sie bündeln Kundendaten aus verschiedenen Quellen in ein einheitliches Profil. Identity Resolution, Attribut-Aggregation und Segment-Erstellung funktionieren wie beworben. Aber CDPs stoppen am Rand der Entscheidungsfindung. Sie sagen dir, wer deine Kunden sind. Sie sagen dir nicht, was Sie damit tun sollen.
Die Entscheidungslücke
Die Lücke zwischen „einheitlicher Kundenansicht“ und „optimaler nächster Aktion“ ist kein fehlendes Feature deiner CDP. Es ist eine architektonische Schicht, die CDPs nie bereitstellen sollten. CDPs sind Systeme of Record. Sie speichern, bündeln und liefern Daten. Entscheidungsschichten sind Systeme of Action. Sie interpretieren Kausalität, berechnen optimale Antworten und führen aus. Die CDP speist die Entscheidungsschicht; die Entscheidungsschicht aktiviert die Daten der CDP.
Was CDPs nicht können
CDPs können keine Kausalanalyse ausführen – sie speichern die Daten, auf denen Kausalanalyse operieren würde. CDPs können keine Echtzeit-Verhaltensarchetypen pflegen – sie speichern die demografischen und verhaltensbezogenen Attribute, aus denen Archetypen abgeleitet werden könnten. CDPs können keine Embedding-Ähnlichkeit über 48-dimensionale Vektorräume berechnen – sie speichern die Signale, die Vektorberechnung speisen. CDPs können keine autonomen Entscheidungen mit Guardrails ausführen – sie liefern Segmente an Downstream-Systeme, die ein Mensch konfiguriert hat.
Wie Sentient OS deine CDP ergänzt
Sentient OS sitzt als Entscheidungsschicht über deiner CDP. Es konsumiert die einheitlichen Kundenprofile, die deine CDP liefert, reichert sie mit Echtzeit-Verhaltenssignalen vom Sensor an, kodiert sie im Vektorraum durch die DNA-Layer, entdeckt Verhaltensarchetypen durch Pattern Recognition und erzeugt deterministische Entscheidungen durch das Command Center. deine CDP-Investition wird nicht verschwendet – sie wird aktiviert.
Die Feedback-Schleife
Wenn die Entscheidungsschicht eine Empfehlung erzeugt und der Kunde reagiert (positiv oder negativ), fließt dieses Reaktionssignal zurück durch die Pipeline. Die CDP zeichnet die Interaktion auf. Der Sensor erfasst das Verhaltenssignal. Die DNA-Layer aktualisiert den Persona-Vektor. Die Archetypen-Definition passt sich an. Die nächste Empfehlung verbessert sich. Diese Feedback-Schleife können CDPs allein nicht liefern: die Verbindung zwischen Aktion, Ergebnis und verbesserter künftiger Aktion.
Praktische Integration
Sentient OS integriert mit deiner CDP über Standard-Schnittstellen – APIs, SQL, Kafka. Kein Rip-and-Replace. Die CDP bleibt das System of Record. Sentient fügt die Entscheidungsschicht hinzu. Die Implementierung ist additiv: Daten verbinden, Pilot laufen lassen, validieren, ausweiten. deine bestehenden Segmente und Zielgruppen sind als Inputs verfügbar. Die Entscheidungsschicht fügt Kausalanalyse, Vektorberechnung und deterministische Ausführung hinzu.